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SAISON 2025/2026:


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MITTENDRIN 

STATT NUR DABEI #IMMERDABEI #RUNDSC

Die Lage beim DSC 
13. in 25/26


von Dirk Schuster

(EIN Fazit)
Das Beste kam zum Schluss. 

"Sechs Tore in der letzten Halbzeit dieser Zweitligasaison haben Arminia Bielefeld noch vom 17. auf den 13. Tabellenplatz der 2. Fußball-Bundesliga katapultiert. Die Heimpartie gegen Hertha BSC wird in Erinnerung bleiben. Auch in 10, 20 oder 30 Jahren wird es heißen: „Weißte noch damals gegen Berlin?“

Dass die Arminen nur eine Woche nach dem blutleeren Auftritt in Kaiserslautern (0:2) bei ihrem 6:1 (0:1)-Sieg zu einer solchen Energieleistung in der Lage sein würden, hätten nur die wenigsten für möglich gehalten. Michael Mutzel jedoch schon. „Die erste Halbzeit war ein bisschen ein Spiegelbild für viele Partien“, sagte der Sport-Geschäftsführer. „Aber diese Mentalität zeichnet uns seit drei Jahren aus. Es war eine Klasseleistung. Wir waren richtig gallig.“
Was Mutzel meinte: Arminia war auch schon im ersten Durchgang das aktivere und überlegene Team mit mehr Torchancen. Aber eben auch das Team ohne Tor. Viel Aufwand, kein Ertrag – das hatte es auch vorher schon viel zu oft gegeben, unter anderem deshalb musste bis zum letzten Spieltag gezittert werden.

Gegen Hertha hatte die Mannschaft aber wieder einmal durchblicken lassen, wozu sie in der Lage ist und dass sie liefern kann, wenn es darauf ankommt. Wie so häufig in den drei Jahren, seit Mitch Kniat das Traineramt beim DSC übernommen hat.
Es ist die viel beschworene Pokalspielmentalität, die die Arminen unter Kniat auszeichnet: an besonderen Tagen besondere Leistungen abrufen zu können. Anders wäre es gar nicht möglich gewesen, 2024/25 als Drittligist das DFB-Pokalendspiel zu erreichen.

Doch Kniats Arbeit ausschließlich auf die Erfolge im Pokal zu reduzieren, würde ihm nicht gerecht. Unter dem Coach ist Arminia aus der 3. Liga aufgestiegen. Und unter ihm hat der DSC nun den Klassenerhalt geschafft. „Am Ende sind wir 13., also war es wohl eine entspannte Saison“, sagte Kniat am Sonntag. Der Mann hat Humor. Auch deshalb kommt er bei den allermeisten so gut an. Sogar seine Kritiker heben hervor, wie sympathisch, bodenständig, authentisch und volksnah der gebürtige Rheinländer ist, der in einer Bielefelder Kneipe für die Fans auch schon mal ein Bierchen zapft oder fußmüde Anhänger vom Stadion zum Hauptbahnhof kutschiert.

Doch zur Wahrheit gehört auch, dass Kniat seit seinem Amtsantritt nie wirklich unumstritten war, jedenfalls nicht über einen längeren Zeitraum. Mehr als einmal stand er zur Disposition, zuletzt im März nach dem 1:3 in Elversberg. Arminia hielt nach einiger Bedenkzeit an ihm fest. „Natürlich fühle ich mich bestätigt“, sagte Mutzel nach dem Berlin-Spiel und erklärte rückblickend: „Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir durch einen Trainerwechsel besser werden, im Gegenteil. Wir haben viel und detailliert analysiert und gesprochen und diese Entscheidung aus hundertprozentiger Überzeugung getroffen. Und sie war richtig.“

Dass Arminia den Klassenerhalt geschafft hat, sei keineswegs selbstverständlich, weshalb der 46-Jährige betonte: „Es ist sehr gut gelaufen, wenn man sieht, wer unten steht und wie stark diese Liga war. Darauf bin ich stolz. Das ist für mich eine tolle Leistung, die vielleicht nach der extrem guten Rückrunde in der Vorsaison nicht ganz so klar bei allen angekommen ist.“

Mutzel, der Kniat 2023 nach Bielefeld holte, hat die Mannschaft, die nun den Ligaverbleib gesichert hat, zusammengestellt. Dass er trotz des Klassenerhalts Kritik einstecken muss, liegt insbesondere daran, dass viele der Neuzugänge nicht wie erhofft einschlugen. Mutzels Transferbilanz in dieser Saison ist allenfalls mäßig.

Dass Arminia die beste Saisonleistung am Sonntag nahezu ausschließlich mit Spielern abrief, die auch schon in der Drittligaserie 2023/24 zum Kader zählten, ist bezeichnend.

„Jetzt kommt die Zeit, in der ich viel zu tun habe“, sagte Mutzel. „Wir werden versuchen, die Mannschaft wie seit drei Jahren schon weiterzuentwickeln und zu verbessern, um nächstes Jahr nicht wieder ein Herzschlagfinale zu haben, sondern eine etwas stabilere Saison zu spielen. Das ist der Plan.“ Es gehe darum, „Qualität in den Kader zu bekommen und ihn stärker zu machen. Ich glaube, ein größerer Umbruch ist nicht nötig. Viele Spieler haben das erste Jahr in der 2. Liga absolviert. Daraus lernt man. Wir werden anders in die nächste Spielzeit gehen. Stand heute habe ich vor der nächsten Saison keine Bange.“ Er sieht Arminia vielmehr „gut gerüstet“.

Ob Mitch Kniat derjenige sein wird, der den künftigen Kader dann auf die nächste Stufe heben soll, ist noch offen. „Wir haben das Ziel erreicht, er hat einen guten Job gemacht. Alles Weitere besprechen wir in den nächsten Tagen“, antwortete Mutzel auf Fragen nach der Zukunft des Trainers: „Wir müssen uns in die Augen gucken. Und dann werden wir beide sagen: alles gut oder auch nicht.“

Der Trainer selbst, dessen Vertrag weiterhin Gültigkeit besitzt, machte am Sonntag nicht den Eindruck, als würde er Arminia aus freien Stücken den Rücken kehren wollen. Er betonte: „Das ist einfach mein Verein und ich bin hier sehr glücklich. Mein ganzes Trainerteam fühlt sich extrem wohl hier und es macht extrem Spaß, jeden Tag zur Arbeit zu kommen.“

Dass Kniat, für den es seine erste Saison in der 2. Liga war, lernfähig ist, hat er bereits in der 3. Liga bewiesen. Auch dort machte er aus einem Beinahe-Absteiger im zweiten Jahr einen Aufsteiger. Die Klubführung berät nun, ob ihm auch eine Etage höher zuzutrauen ist, Arminia weiter voranzubringen oder ob der Zeitpunkt gekommen ist, einen anderen Trainer übernehmen zu lassen.

Vorher wolle man unter anderem zunächst „besprechen, was gut war und was nicht so gut war“, sagte Mutzel, der in seiner ersten kurzen Saisonbilanz festhielt: „Wir waren nicht immer am Limit.“ Das bedeutet nichts anderes als dass Mutzel in dem Kader grundsätzlich mehr Potenzial gesehen hat, als die Spieler abgerufen haben. Und die Verantwortung für die Leistungen trägt in erster Linie der Trainer.

Es geht nun darum, die gesamte Saison zu analysieren und nicht ein einzelnes, wenngleich furioses Spiel zum Abschluss. Das 6:1 gegen Berlin ist genau wie das 5:1 zum Auftakt gegen Düsseldorf ein Ausreißer nach oben. Doch beiden Partien darf und wird in der Analyse nicht mehr oder weniger Gewicht gewidmet werden als dem 0:2 in Kaiserslautern oder dem 1:3 in Elversberg.

Allein diese vier Partien zeigen auf, wo eines der großen Probleme liegt. Arminia fehlte in der Saison 2025/26 gänzlich die Balance. Krasse Ausschläge nach oben und mehr noch nach unten kennzeichneten eine Spielzeit, in der nicht zuletzt wegen der ständigen personellen Umstellungen immer wieder Unruhe aufkam.

Insbesondere die teils wilden Personalrochaden verhinderten, dass Arminia mal in einen Rhythmus kam. Wenn Kniat bleibt, muss er hier ansetzen. Es braucht, ähnlich wie in der 3. Liga, sieben bis acht Spieler, die ein festes Korsett bilden. Nur so kann Konstanz entstehen.

Wie diffizil das Thema Kniat ist, lässt sich gut auch am Zwischenergebnis einer Umfrage auf nw.de unter der Überschrift „Sollte sich Arminia Bielefeld trotz des Klassenerhalts von Mitch Kniat trennen?“ ablesen, an der sich bisher weit mehr als 2.000 Menschen beteiligt haben. 36 Prozent stimmten für „Ja, die Saison lief trotz des Klassenerhalts insgesamt enttäuschend“. 30 Prozent meinen „Nein, Mitch Kniat hat viel für den Verein geleistet“. 33 Prozent könnten sich sowohl einen Kniat-Verbleib vorstellen als auch einen neuen Trainer mit neuen Impulsen. Ob sich auch Entscheidungsträger des DSC Arminia an der Umfrage beteiligt haben, ist nicht bekannt."

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zB. DRAMA ab 2022/23 /// 


Zur Zweitligasaison 2022/23 übernahm der
Italiener
Uli Forte
das Traineramt, der allerdings nach vier Niederlagen in Folge zum Saisonauftakt schnell wieder entlassen wurde.[105]
Unter seinem Nachfolger
Daniel Scherning
gestalteten sich die Leistungen und Resultate wechselhaft. Insbesondere in der nach dem Abstieg größtenteils neu formierten Defensive zeigten sich wiederholte Schwächen, so dass auch immer wieder Punkte in Spielen gegen direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt verloren wurden.

Im DFB-Pokal schied man in der 2. Runde mit einer 0:6-Niederlage beim VfB Stuttgart aus. Nachdem Arminia eine 3:0-Führung bei Eintracht Braunschweig nicht verteidigen und durch drei Gegentore nur ein Remis erzielen konnte, einigte sich der Verein am 6. März 2023 mit Samir Arabi auf eine sofortige Beendigung der langjährigen Zusammenarbeit.[106] Der Posten des sportlichen Geschäftsführers blieb bis Saisonende vakant. Tags darauf wurde auch Scherning freigestellt
und am 9. März 2023 durch
Uwe Koschinat
ersetzt.[107] Trotz eines umgehenden 3:1-Heimsiegs gegen Tabellenführer Darmstadt 98 konnte auch dieser die Abwehr nicht dauerhaft stabilisieren, so dass Arminia nach einer 0:4-Auswärtsniederlage beim 1. FC Magdeburg am letzten Spieltag nur Rang 16 erreichte.
Dabei war man über die gesamte Saison in bloß zwei Ligaspielen ohne Gegentreffer geblieben. In der Relegation gegen SV Wehen Wiesbaden ging bereits das Hinspiel abermals 0:4 verloren. Beim Rückspiel konnte Arminia im heimischen Stadion aus einer frühen 1:0-Führung keine erfolgreiche Aufholjagd mehr starten und stieg nach einer 1:2-Niederlage in die 3. Liga ab.[108]

(danach 3 jahre KULT KNIAT !
seit 2026 KONSTANZ? KIRCH)


Daten zu den Relegationsspielen 2023

NIEMAND EROBERT DEN TEUTOBURGER WALD  ///